Wer die Liebe zurückweist #2

… wird unattraktiv. Wie das???

In den letzten Wochen hatte ich gleich zwei männliche Klienten unterschiedlichen Alters, mit denen ich am spannenden Thema Beziehung arbeiten durfte. Beide hatten die gleiche Herausforderung… warum klappt es bloß nicht mit den Frauen?

Beides interessante Typen, Spaß und Erfolg im Beruf, funktionierendes soziales Umfeld, eigentlich recht rundum zufrieden mit sich und ihrem Leben – Grundlage genug, es entspannt mit jemandem teilen zu wollen. Aber diese „Jemandin“ wollte sich partout nicht einstellen, es gab sehr wohl Kontakte, die Damen drehten aber an einem bestimmten Punkt wieder ab und waren verschwunden.

Als Wurzel dieses Übels kamen wir bei beiden auf sehr ähnliche Situationen: an einer Stelle ihres Lebens hatten sie eine große, tiefe, echte und damit auch fordernde Liebe weggeschickt. Ihre Herzen speicherten: Dichtmachen!

Auf einen möglichen neuen Partner wirkt dies, weil wir ja den Sub-Text permanent mitsenden, alles andere als anziehend. Als habe man am Revers ein Schild heften: „Für die Liebe nicht zu haben!“ „Heart not available.“

Die Frauen lasen das und gerieten schleunigst in den Flucht-Modus.

Wenn ihr dieses Phänomen kennt, geht doch mal auf Forschungsreise, ob es da eine Situation in eurem Leben gegeben hat, in der ihr es hättet wagen sollen, die Liebe an euch ranzulassen, ihr euch aber verschreckt und überfordert aus dem Staub gemacht habt oder gar bewusst gegen diese Liebe entschieden habt… Rolladen runter – ab sofort geschlossen.

Ganz klar, das ist nicht nur bei Männern so, umgekehrt ebenso, es war nur für mich so offensichtlich, dass ich es gerne mit euch teilen wollte – als eine Erkenntnis und mögliche Korrektur.
Bei beiden Klienten haben sich Ursachen für dieses „Abwehrverhalten“ lösen lassen. Aber besser ist – lass es erst gar nicht so weit kommen.

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr, wenn euch eine solche wirkliche wahre, tiefe Liebe erreicht, den Mut habt, euch für diese Liebe zu entscheiden. Letztlich blockiert immer auch die Angst, sich in einer solchen Beziehung selbst zu erkennen. Verständlich, das ist eine unserer großen Aufgaben, die wir (noch) haben.

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