Prokrastination

„Jetzt machen wir erstmal nichts und danach warten wir ab“

Wie oft ist dir das schon so gegangen, ein Dokument oder Projekt muss zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig gestellt werden, eine Hausarbeit eingereicht oder ein Event organisiert werden… und es geschieht… nix!

Schnell noch die Wäsche abhängen, Facebook checken, endlich Schuhe kaufen gehen, manchmal muss sogar die Steuererklärung herhalten, „dringlicher“ zu sein als deine eigentliche aktuelle Aufgabe.

Prokrastination – Aufschieberitis – ein saftiger Name für einen ungeliebten Zustand.

Immer rumtrödeln, bis die Zeit ihr Übriges tut, uns doch ins Handeln kommen zu lassen. Zeitdruck – für den einen Stressfaktor Nummer 1, für den anderen der einzige Anlass, zu funktionieren.

Aber was, wenn wir das Rümtrödeln und Prokrastinieren nutzen, um (natürlich ganz gechillt) die Ruhe und Stille wandeln in einen Zeitraum, der unsere Phantasie beflügelt und wir der Lösung dadurch ein Stück näher kommen?
Bitte dein Unbewusstes einfach, während der nächsten Phase des Nichtstuns „im Untergrund“ für dich zu arbeiten und dir neue Ideen und Impulse zu bescheren. Gib deine Bitte ab und du wirst sehen, was deine verborgenen Kräfte für dich tun können. Vielleicht war dein bewusster Verstand auf dem Holzweg und du hattest deswegen einen Hänger im Tun… nun besteht die Möglichkeit, andere Wege oder Lösungsansätze wahrnehmen zu können.
Nicht umsonst gab es früher die Anregung, doch mal mit dem Mathebuch unterm Kopfkissen zu schlafen. Nicht, um wach zu liegen, weil es sich unbequem liegt, sondern weil unser Unterbewusstsein so viel mehr vermag, wenn wir nur den Zugang dazu finden, auf welchen trickreichen und kreativen Wegen auch immer…

Probier es aus, saug dein Wohnzimmer und lass das aufgeschlagene Buch daneben auf dem Sofa liegen. Deine Augenwinkel saugen den Inhalt auf, während du in Bewegung bist (Körpermitte überkreuzen ist anregend für die Vernetzung deiner Gehirnhälften).
Verrückt, was? Aber gehirngerecht. Und gechillt sowieso.

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