Wenn der Körper um Hilfe ruft!


Wir reproduzieren, was wir in uns tragen. Und wenn wir verwundet sind, werden wir Wunden tragen. Die sind Hinweise unseres Gehirns, dass etwas mit der Welt, in der wir leben, nicht stimmt oder gestimmt hat.

Depression ist ein solcher Hinweis, Fettleibigkeit ein anderer. Wenn alles nicht hilft, werden wir depressiv, weil wir uns fett fühlen. Das gleiche gilt für Ängste, Süchte und Krankheiten. Es sind Zeichen der Wunden, die wir durchlitten haben und die jetzt an die Oberfläche treten. Doch nicht Medikamente oder extrinsische Motivation können hier helfen, sondern das Erkennen und Verstehen des Schmerzes, der direkt unterhalb dieser Oberfläche, d..h der Depression, der Fettsucht oder anderer Äußerlichkeiten liegt.

Vielleicht war Fettleibigkeit die willkommene Veränderung, um für den missbrauchenden Onkel, Großvater, Nachbarn unattraktiv zu werden. Solche Schutzmechanismen lassen sich nicht durch eine Diät korrigieren. Einzig die Erkenntnis, dass es dieses Schutzes nicht mehr bedarf und er seinen Zweck erfüllt hat, kann heilen.

Missbrauch, Armut, Narzissmus in der Familie, Partnerschaft, beruflichem Umfeld, unverarbeitete Traumata, blockierte Gefühle, ungeborene Zwillinge usw., alles gute Gründe, sich irgendwann im Leben schlecht zu fühlen und Symptome auszubilden, die an die Oberfläche treiben, um Hilfe zu rufen. Medikamente führen dabei oft nur in einen Teufelskreis des Versagens, denn wer sich trotz bunter Pillen nicht besser fühlt, macht sich am Ende selbst zur Ursache seiner Symptome und erhöht den Stress, der ihn oder sie erst krank gemacht hat.

Ein Nein zu all dem, was wir innerlich ablehnen, ist ein Ja zu uns selbst und oft der erste Weg aus einer Spirale äußerer Einflussnahme, die unseren Willen, unsere Kraft unterdrückt. Wir brauchen die Erkenntnis, was dem Symptom vorausging, und sei es, Jahre zurückzuschauen, um die Ursachen dafür zu finden, was uns heute krank macht. Denn manchmal sind die Symptome die Lösung eines anderen Problems, das tiefer liegt und sich dem aktuellen Bewusstsein entzieht.

Befreit man diese Symptome von ihrer ursprünglichen Aufgabe, kann Heilung eintreten. Ist künftiger körperlicher Missbrauch ausgeschlossen, bedarf es keiner Fettleibigkeit mehr, um sich zu schützen. Das verändert unsere innere Welt und damit das, was wir nach außen reproduzieren. Geht es uns besser, erzeugen wir eine bessere Welt, die sich verstärkend auf unser gutes Gefühl auswirkt. Im Ergebnis erschaffen wir eine Umwelt, in der wir gern und damit gesund leben.

Die Antwort hierauf kann der Emotionscode sein, das Lösen emotionaler Blockaden auf energetischem Wege, das Auffinden von tiefliegenden Verletzungen und Gründen, im Hier und Jetzt nicht an seine Stärken und Ressourcen hinzureichen, sich schwach zu fühlen und immer wieder den gleichen, negativen Mustern zu folgen. Lass dir helfen und sprich uns an, es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

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