Die mit Tränen säen

…werden mit Freuden ernten.

Ich selbst bin weder besonders bibelfest noch besonders begeistert von den meisten Organisationen, die diese verwenden. Dennoch gibt es Einiges, das ich so treffend und hilfreich finde, dass es mal einen Zoom hinein lohnt.

In Zeiten von großer innerer Not und Verzweiflung ist die Verführung groß, den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben. Totale Kapitulation. Wer sich aber trotzdem entscheidet, sein Leben in die Hand zu nehmen und einen Schritt aufwärts zu tun, wird vielfach belohnt. Ich habe das höchstpersönlich mehrfach gewagt und genauso erfahren.
Entscheide dich, wenn es dir so schlecht geht, dass die Schwere dir fast unmöglich macht, aufzustehen, genau das zu tun! Aufstehen. Weitergehen. Einatmen. Ausatmen.
Wenn der Blick wieder klarer wird, Situation anschauen, weiteratmen und langsam, ganz langsam kommt die Erholung. Ganz gleich, ob es um herbe Konflikte geht, bis hin zu Lebenskrisen, Verlust eines geliebten Menschen oder Verlust des Arbeitsplatzes – sei das Stehaufmännchen, das du bist. Diese Energie hat einen Namen: Vertrauen ins Leben. Und genau diese Energie trägt dich. Durch dein ganzes Leben.
Eine Krise oder ein Schicksalsschlag ist ja immer ein Zeichen für dich, ein Indikator, dass da etwas ist, was dringender Berichtigung bedarf. Mit Tränen zu säen bedeutet, dieses Zeichen verstanden zu haben und zu reagieren. Auch, wenn es schwer ist, aber es geht.

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Das ist der Mutmacher schlechthin, wenn mal wieder alles über dir zusammenbricht.

Deshalb denk daran: Coaching ist kein Schönwetterangebot, gerade, wenn es dir nicht so gut geht, ist da jemand, der dir hilft, wieder auf deine Spur zu kommen, wenn es dir alleine zu schwer erscheint.

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