Ene mene Muh

Du fällst gern Entscheidungen? Glückwunsch, dann gehörst du einer verschwindenden Minderheit an. Der Rest zermartert sich bei jeder sich bietenden Alternative das Hirn, verschwendet Lebenszeit und fühlt sich dennoch unfähig, das Richtige zu tun, weil das Falsche so schwer zu wiegen scheint.

Was aber ist das, das uns so schwer Entscheidungen treffen lässt? Die Angst, falsch zu liegen, zu versagen, ausgelacht zu werden oder noch schlimmer, Liebe entzogen zu bekommen? Doch ist das dann noch unsere Entscheidung, wenn solche Folgen zu befürchten sind? Oder lasten wir uns mehrheitlich Entscheidungen für andere auf, ohne dabei an uns zu denken? In jedem Fall fällt ein JA schwer, wird manchmal unmöglich ob all der verheerenden Folgen, die wir uns ausmalen, wenn wir mit der getroffenen Wahl falsch lägen. So bleiben wir passiv, verharren im Stupor nicht getroffener Entscheidungen.

Dieses Verharren blockiert uns, lässt uns leiden und damit erst recht oft die falsche Wahl treffen, nämlich gegen uns selbst. Schlechte Gefühle bauen sich auf und verstärken diese Blockade, bis das Räderwerk in uns feststeckt und wir erstarren. Nichts geht mehr, das Leben zieht vorbei und die Alternativen, die uns gerade noch lockten, zerstäuben im Wind unserer Geschichte. Was ist das, fragen wir uns, das, was uns erstarren lässt?

Auf diese Fragen kann es viele Antworten geben. Die Wahrscheinlichste ist, dass dich Emotionen am Entscheiden hindern, Gefühle, etwas falsch zu machen, dafür abgelehnt zu werden, aus denen Ängste erwachsen und sich zu Blockaden verdichten. Diese Blockaden aufzulösen ist ein Weg, den wir mit dir zusammen gehen und zu dem wir dich anleiten, denn Entscheidungen sind kein entweder oder, sondern eine Möglichkeit, Wege zu gehen, die uns vorwärts bringen. An Orte, die uns anziehend erscheinen, und an denen wir verantwortlich sind, aus der getroffenen Entscheidung die richtige Wahl zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.