Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!

Es gibt ja in fröhlicher Regelmäßigkeit solche Zeitgenossen, denen es keiner so wirklich recht machen kann. Die „Facebook-Verweigerer“, „Anti-alles“-Kandidaten, „Berufsablehner“ vor dem Herrn – immer mal JA sagen? Von wegen – pah!

Wie konnte die Menschheit vor der Redewendung „Das geht ja gar net!“ denn bloß ihrer Dauerablehnung Ausdruck verleihen?

Was steckt eigentlich dahinter? Tiefe Selbstablehnung.
Gegenbeispielsortierer werden sie im NLP genannt. Doch wie sehen die Konsequenzen aus?
Um wie viele Gelegenheiten, beruflich wie privat, beraubt sich der Suppenkasper? Was an Möglichkeiten im Leben an Wachstum, Erfolg, Entfaltung der eigenen Persönlichkeit entgehen ihm, dank seiner vom Ego zuverlässig aufrecht erhaltenen Scheuklappen kann er sein Potenzial nicht sehen, geschweige denn, annehmen? Ein neues System, das er bisher nicht kannte – bestimmt Abzocke! Visionäre, die ihre Ideen einfach umsetzen – durchgedrehte Spinner!

Wenn ich so zurückdenke, in welchen überraschenden Verpackungen die gewünschten Menschen, Dinge und Begebenheiten manchmal bei mir ankamen – wenn ich da nicht ab und zu meine inneren Widerstände beiseite geschoben hätte, das Geschenk erst einmal auszupacken, ohne vorschnell zu urteilen und zurück zu weisen, hätte ich so manche interessante Erfahrung in meinem Leben nicht machen können. Danke!

Am fünften wog er noch ein Lot, und war am sechsten Tage tot! Schade…

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